Vorträge

Für das Winterhalbjahr 2019/2020 können wir wieder 4 interessante Diavorträge anbieten. Drei Referenten davon sind bei uns in Minden nicht unbekannt. Seit einem Jahr werden unsere Vorträge in Minden, Königswall 28, (Aula Rats-Gymnasium) veranstaltet. Der Fahrstuhl für Behinderte kann an dem Abend benutzt werden, auch der Innenhof der Schule kann als Parkplatz genutzt werden.

Interessante und vergnügte Vortragsabende wünscht Erhard Zimmermann



"Montafon – sehen und erleben"

Freitag, 22. November 2019
Referent: Andreas Künk, Schruns
Veranstaltungsort: Minden , Königswall 28, Aula Rats-Gymnasium
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: Mitglieder 2,-- Euro, Gäste: 5,-- Euro

Andreas Künk ist selbständiger Fotograf, Alpinist und Buchautor. Geboren 1968, lebt und arbeitet er in Schruns (Vorarlberg) und ist seit vielen Jahren als Vortragender im In- und Ausland unterwegs. Seit 1985 führen ihn zahlreiche Reisen und Bergtouren u.a. in die Westalpen, nach Afrika, auf die arabische Halbinsel, nach Ost- und Südostasien, Nepal, Iran, Russland und Nordamerika.

Dabei bestieg er über 70 Fünf- und Sechstausender. Publikationen in zahlreichen Fachzeitschriften und alljährlichen Kalendern folgten Bildbände im Jahr 2000, 2003 und 2007 mit dem Thema MONTAFON in einem regionalen Verlag sowie dem Wechsel zum bekannten deutschen Tecklenborg Verlag. Veröffentlichung des Buches „MONTAFON sehen und erleben“ im Jahr 2011 und dem Bildband „NEPAL - Leben wo die Berge den Himmel berühren“ im Jahr 2014. Sowie „OSTAFRIKA Kilimanjaro, Gorilla und Massai“ im Jahr 2016. Im September 2017 erschien der neueste Bildband „MONTAFON Heimat in den Bergen“.



"Projekt 7000 - Ruf der Berge"

Freitag, 24. Januar 2020
Referent: Torsten Weigel, Berlin
Veranstaltungsort: Minden, Königswall 28, Aula Ratsgymnasium
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: Mitglieder 2,-- Euro; Gäste 5,-- Euro

„Ein Weg bildet sich dadurch, dass er begangen wird.“ Getreu dieses Mottos zieht eine Gruppe von Freunden in die Welt hinaus, um Grenzen zu verschieben, Kulturen zu erkunden und Vorurteile abzubauen. Zwei Jahre voller Höhen und Tiefen, voller akribischer Planung und Improvisationstalent schweißen das Team eng zusammen. Und genau dieser Zusammenhalt wird zum unverzichtbaren Rückgrat eines abenteuerlichen Streifzugs durch die Berge.

In Südamerika führt die Reise vom Titicacasee über schroffe Bergketten und wilde bolivianische Passstraßen bis nach Peru. Im Schatten rauchender Vulkane erleben die Freunde dort so manches Abenteuer und besteigen zwei 6000 Meter Hohe Berge. Saftige Wiesen im Tal, gewaltige Gletscher auf den Bergen: In Georgien durchstreift das Team die abgelegenen Täler Swanetiens und spürt im Schatten schneebedeckter Kaukasus-Riesen die Kraft der Natur. Für das große Finale sammeln die Freunde noch einmal alle Kräfte – es geht nach Kirgistan. Dort erwarten die Abenteurer große Gastfreundschaft und beeindruckende Landschaften, aber auch ein schmaler Grat zwischen Erfolg und Tod am 7134 Meter hohen Pik Lenin.

Torsten Weigel präsentiert eine mitreißende Live-Reportage, deren hochklassige Bilder undgefühlvolle musikalische Untermalungen unter die Haut gehen. Mehr noch – dieser Vortrag animiert Alt und Jung dazu, Träume zu leben und Visionen in die Tat umzusetzen. 



"Dolomitenzauber"

Freitag, 14. Februar 2020
Referenten: Guus und Bettina Reinartz, NL
Veranstaltungsort: Minden, Königswall 28, Aula Ratsgymnasium
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: Mitglieder 2,-- Euro; Gäste 5,-- Euro

Im Naturpark Fanes - Sennes - Prags in vier Jahreszeiten

Im Pustertal, in der Nähe von Bruneck, zweigt das ladinische Gadertal ab, der Zubringer zu Traumbergen wie dem Peitlerkofel, dem Heiligkreuzkofel, der Sella und den einmaligen Hochalmen von Fanes und Sennes. Der Naturpark unterteilt sich in die ausgedehnten Hochebenen von Sennes und Fanes und in die Pragser Dolomiten. Die Fanesalm ist ein Klassiker unter den Wanderzielen in diesem Gebiet. Mit seinen Wiesen und Weiden mitten im Fels auf Höhen von 2000 bis über 3000 Metern, zwei Raststationen (die Lavarella- und die Faneshütte) und den seltsamen Kalksteintreppen des „Parlaments der Murmeltiere“ formt diese sagenumwobene Hochebene eine von Wind und Wetter geprägte Karstlandschaft. Für anspruchsvollere Gipfel-touren bieten sich u.a. der Col Becchei, die Lavarella oder der Heiligkreuzkofel an. Rund um die Senneshütte (2176m) finden sowohl Skitourengeher als auch Wanderer Gipfelziele für Tagesausflüge und mehrtägige Aktivitäten. Am Gipfel des Monte Sella di Sennes wird man von schwindelerregenden Tiefblicken und einem scheinbar grenzenlosen Dolomitenpanorama begeistert. Das mittlere Pustertal und das ladinische Ennebergtal nennen sich „Ferienregion Kronplatz“, nach dem Ski- und Aussichtsberg in der Talmitte mit dem wohl weitesten Gebirgspanoramablick Südtirols. Das idyllische Dorf St. Vigil in Enneberg im Herzen der Dolomiten ist ein Paradies für sowohl Erholungssuchende als auch Aktivsportler! Es erwarten Sie u.a. das besondere Flair der ladinischen Kultur und Traditionen, gastfreundliche Menschen und wunderbare und äußerst gepflegte Wanderwege. Dieses Gebiet wird von bedeutenden Gebirgsgruppen der nördlichen Dolomiten umrahmt, die zu den besonders beliebten Tourengebieten der Ostalpen zählen und zugleich Teil des Weltnaturerbes Dolomiten sind. Diese “bleichen Berge” begleiten uns ständig im faszinierenden Wechsel der Jahreszeiten. 



"Schottland"
Vorgesehen war der Vortrag „Polen“. Dieser kann leider zu diesem Zeitpunkt nicht gehalten werden. Mit dem Vortrag „Schottland“ wird uns Beate Steger aber einen hervorragenden Ersatz bieten.

Freitag, 13. März 2020
Referentin: Beate Steger, Wiesloch
Veranstaltungsort: Minden, Königswall 28, Aula Ratsgymnasium
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: Mitglieder 2,-- Euro; Gäste 5,-- Euro

West Highland Way, Schottland

Abenteuer in der Nähe der Zivilisation

Eine Woche Abenteuer in einem zivilisierten Land ist auf Schottlands bekanntestem Fernwanderweg kein Problem. Der Weg ist „nur“ 154 km lang, hat aber mit seinen 4.500 Höhenmetern einiges zu bieten. Wer dann noch ein paar Tage Sonnenschein ergattern kann, könnte sich im Paradies wähnen vor lauter Schönheit.

Nebel sowie Regen von vorne und hinten gleichzeitig, rutschige Steine und null Aussicht, während wir uns mit je 15kg auf dem Rücken einen steilen Weg auf nur 350m Höhe hochkämpfen. Muss so ein Schottland-Bericht immer anfangen? Könnte es nicht auch so gehen: Wir laufen auf einem schön geschotterten Wanderweg an einem See entlang bei wunderbarer Sonne und leichtem Wind und zählen die vielen Wasserfälle, die rechts von uns den Berg runterollen. Es ist beides möglich zwischen Milngavie und Fort William auf dem West Highland Way. Das Wetter wechselt so schnell wie die Wolken, die über uns hinwegziehen und so erleben wir die rauen Highlands mit ihren heidekrautbewachsenen Hügeln in immer anderen Sichtweisen.