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Kletterwoche Steinseehütte 2025

Zur Klettergruppe auf der Steinseehütte gehörten Hanne und Olli, sowie Tanja, Patrick und Klaus. Bezeichnenderweise kamen wir bei Starkregen in Imst an. So geriet die ohnehin beeindruckend abenteuerliche Zufahrt zur Alfuzalm zu einem besonderen Spannungsmoment. Auch der Hüttenaufstieg mit dem Klettermaterial für eine Woche war dann eine Herausforderung, bevor wir uns in der Abendsonne mit einem Kaltgetränk auf die kommenden Tage freuen konnten.  
Die Wetterprognose für die Woche war schlecht. Für jeden Tag war mehr oder weniger Regen angesagt, so dass wir beschlossen, dass wir einfach schauen wollten, was geht und dann das Beste daraus machen. Alle fünf waren wir starke und erfahrene Kletterer und würden in den solide eingerichteten Routen schon den einen oder anderen Schatz finden.  
Für den ersten Tag wählten wir zur Akklimatisation und zur Gewöhnung an den Fels den Kletterteig auf die Steinkarspitze aus. Eine schöne Gemeinschaftsunternehmung, die auch viele trockene Momente bereithielt.  
Für den nächsten Klettertag war das Wetter noch am besten prognostiziert, so dass wir uns direkt für das optische Highlight entschieden, den Spiehlerturm. Hanne, Tanja und Olli stiegen in die Südwestkante ein und Patrick und Klaus in die Ostkante. Bei gut durchgefeuchtetem Fels und leichtem Regen war das schon ein echtes Abenteuer. Zumindest der Gipfelmoment wurde dann von einem Sonnenloch vergoldet. Die sich anschließende Abseilpiste im Regen machte das Programm tagesfüllend. Müde, aber glücklich gaben wir uns den Wohltaten der Hüttenküche hin, die in jeder Hinsicht einer außerordentlichen Erwähnung bedarf! 
Nach einem Besuch der Klettergärten an der Schneekarlespitze am dritten Tag mit erstaunlich vielen trockenen Momenten, war die Lange Kante am vierten Tourentag das eigentliche Highlight der Woche. Klaus spielte bei diesem Erlebnis wegen eines Hexenschusses nur die Rolle des Fotodokumentators und freute sich von unten über die tolle Kletterei seiner Gruppe. Der unerwartet strahlende Sonnenschein machte die Tour unvergesslich. Vielen Dank für die intensive Zeit und die tolle Gemeinschaft  - sagt der  
Klaus