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Lechquellenrunde – nur die Harten kommen in den Garten

Lech – Stuttgarter Hütte (2310 m) – Ravensburger Hütte (1948 m) – Freiburger Hütte (1919 m) – Göppinger Hütte (2245 m) – Biberacher Hütte (1846 m) - Lech 
Samstag: Anreise Andrea und Erika direkt von Mallnitz nach Lech - Stefan und Nils in St. Anton bei Regen und Nebel vom Bahnhof abgeholt … 
Sonntag: nach fantastischem Frühstück Start der Tour mit der Rüfikopfbahn auf 2350 m - nach einer wirklichen Rutschpartie die Stuttgarter Hütte erreicht - hier fürstliche Belohnung mit dem nepalesischen Nationalgericht Dal Bhat - Hüttenpächter Nepalese und Küche in nepalesischer Hand - wir finden es einfach nur köstlich - am Abend Einladung zum Kartenspiel - das nette gesellige Pärchen aus Bremen treffen wir von nun an jeden Abend zum Spielen … 
Montag: bei sehr schlechtem Wetter zur Ravensburger Hütte - die Seekopfbahn kommt als Abkürzung genau recht - im Restaurant der Bergstation bei heißem Tee erstmal Sachen trocknen - es folgt ein sehr rutschiger Abstieg zur Hütte - Belohnung mit Kuchen und leckerem Abendessen - die Nacht wird eng und gemütlich im 4-Bett-Zimmer …  
Dienstag: bei nasser Witterung los zur Freiburger Hütte - juhu es wird immer freundlicher - vielleicht brachte der Schornsteinfeger, der auf Spendentour für Krebskranke unterwegs war, Glück – am Ende des Tages bei gutem Kuchen leider schlechtem Kaffee - lustige Abendrunde und tolle Bilder zum Sonnenuntergang - eine Wäscheleine mit Handtüchern kann im Zimmer schon mal ein bisschen Privatsphäre schaffen … 
 
Mittwoch: bei schönem Wetter auf zur majestätisch gelegenen Göppinger Hütte - sogar die Sonnenhüte kamen zum Einsatz - schöne Einkehr mit Kartoffelsuppe im Älpele -  
wunderschöne Gegend - steiler Anstieg -tolles Panorama - am Ende des Tages doch wieder komplett nass - super Hütte auf engstem Raum - es fehlt an nichts - sogar die lauten Bettgeräusche fehlten nicht … 
 
Donnerstag: bei Regen und Nebel weiter zur Biberacher Hütte - viele Murmeltiere -tolle Steinformationen - kleines Mikroabenteuer - normale Wege können ja alle gehen - Aufstieg durch den Kamin gut gemeistert - uriger Besuch bei Almwirt  Daniel (Empfehlung anderer Bergfreunde) - der Weg ist ein Fluss - die Wiesen Feuchtgebiete - alles halb so schlimm - Regen ist das Konfetti der Wolken - Stefan bricht aufgrund von Knieproblemen ab - schlammig und steil geht es weiter - Nils steht beim Halt mit beiden Füßen in der Kuhscheiße - das bringt hoffentlich auch  Glück - die 1. Hütte ist es nicht - dann kommt sie aber doch - spät aber pünktlich zum Essen sind wir mit Verlusten  angekommen - Sonnenuntergang in netter Runde ausgiebig mit Aperol zelebriert - letze Kartenrunde - größtes Matratzenlager ever - trotzdem ruhig, nur der prasselnde Regen stört die Nacht … 
 
Freitag: trübes Wetter, trübe Stimmung beim Frühstück - gemeinsamer Abstieg und fröhliche Gesichter als endlich der Bus kommt … 
Schöner gemeinsamer Abschluss in Lech bei Kaiserschmarren und leckerem Abendessen …  
  
Fazit: tolle Tour in wundervoller Gegend (selbst bei Regen und Schlamm) - viel Spaß - alle Trockenräume kennengelernt - je kleiner die Hütte, umso schöner … 
 
Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast. (Marc Aurel) 
 
Andrea und Erika